Sommerausfahrt - Juli 2020

 Zeitraum: 29.07 - 01.08.2020                                       Art: von allem ebbes
 Gruppe: Bergkatzen

 

Dieses Jahr war unsere Ausfahrt ein bisschen anders als sonst, dank Corona, wir hatten aber trotzdem eine Menge Spaß.

Am Mittwoch den 29.Juli 2020 haben wir uns um 18 Uhr an der Uli-Wieland-Hütte in Weiler getroffen. Es war ein gemütlicher erster Abend, wir haben gegessen und währenddessen die Planung für Donnerstag erledigt.

Am Donnerstag sind zwei von uns nach einem leckeren Frühstück zum Einkaufen gegangen während der Rest ein Sonnensegel für den Balkon gebaut hat und geübt hat wie man sich z.B.: in eine Höhle abseilt. Dazu haben wir uns vom Balkon der Hütte runtergelassen. Als alle wieder da waren haben wir alle Einkäufe verräumt und sind zum Lochfels gelaufen, um dort zu klettern. Der Weg war anders als gedacht und somit haben wir etwas länger gebraucht, um an den Lochfels zu gelangen. Am Ziel angekommen sind wir ergiebig geklettert und am Abend dann wieder zur Hütte zurückgelaufen. Diesmal direkt auf dem richtigen Weg. An der Hütte angekommen haben wir uns ans Kochen des Abendessens gemacht, und es während der Planung für den nächsten Tag gegessen. Danach haben wir noch geübt wie man z.B.: aus einer Höhle raufsteigt, wenn man keine Möglichkeit hat hoch zu klettern.

Am Freitag haben wir eine Fahrradtour zum Katzenloch gemacht, das ist eine Höhle in der Nähe des gleichnamigen Felsens. Wie sollte es anders sein haben wir uns auf dem hinweg verfahren. Nach langem Kartenstudieren haben wir den richtigen Weg gefunden. An der Höhle angekommen haben wir uns umgezogen, sprich lange Klamotten die dreckig werden dürfen. Einer nach dem anderen hat sich dann in die Höhle abgeseilt, Timo voraus. Als alle nach ca. 30 Minuten unten waren haben wir uns eine Weile umgeschaut und die Höhle „erforscht“ besonders gruselig und spannend war es als wir alle unsere Lampen ausgemacht haben. Es war stockdunkel und komplett leise. In der Höhle haben sich früher die Bewohner von Wippingen vor dem Krieg versteckt. Als wir dort unten waren haben wir lauter Inschriften gesehen mit lauter Daten und Namen. Nach unserer Erkundungstour mussten wir uns Hochseilen. Bis alle oben waren, haben wir zwei Stunden gebraucht. Unten in der Höhle wurde es nie langweilig, wir hatten sehr viel Spaß beim Warten. Wir haben gesungen, Zungenbrecher aufgesagt und viel „Stadt, Land, Fluss“ gespielt. Oben angekommen vesperten wir erstmal etwas und liefen dann wieder zurück zu unseren Fahrrädern. In der Höhle war es sehr matschig somit waren wir ziemlich dreckig und freuten uns alle auf eine Dusche in der Hütte. Dennoch sind wir noch nach Blaubeuren gefahren und haben ein leckeres Eis gegessen. Auf dem Weg dorthin waren wir an der Blau und haben unsere Füße reingehangen beziehungsweise drin gebadet. Als wir nach dem Eis essen an der Hütte angekommen waren haben wir alle geduscht und danach einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot und viel Grillzeug verbracht.

Am Samstag sind wir wieder mit unseren Rädern los, diesmal zum Spitzen Stein. Dort haben wir uns ergiebig ausgeklettert. Wir haben viel wegen des Wetters gebangt, Gott sei Dank hat es aber gehalten. Am Ende kam noch Fiona zu uns. Abends sind wir dann wieder zur Hütte gefahren und haben unseren eigenen Pizzateig hergestellt. Die Pizzen haben wir dann an der Feuerstelle gegrillt. Währenddessen haben wir unseren letzten Tag geplant. Wir saßen noch sehr lange draußen, da das Wetter noch sehr angenehm war. Trotzdem sind wir dann irgendwann doch ins Bett gegangen.

Am Sonntag sollte das Wetter nicht ganz so toll werden, also sind wir an der Hütte geblieben, wir haben auf der Wiese neben an die Slackline aufgebaut, Wikingerschach gespielt, eine Brücke nur aus Holzkeilen gebaut und eine Seilbahn aufgebaut. Trotz der schlechten Wettervorhersage und der Tatsache, dass wir abreisen mussten, war es ein sehr schöner und lustiger Tag. Gegen 17 Uhr war dann leider auch schon Schluss und es wurden alle abgeholt oder mussten mit dem Fahrrad durch strömenden Regen heim radeln.

 Bericht: Johanna Paffen
 Fotos:  Johanna Paffen, Simon und David Hämmerle und Ellis Bohn