Wegebauaktion - November 2019

 Zeitraum: 16.11.2019                                               Art: Wegebau
 Gruppe: alle

 

Seit Längerem war Mal wieder ein Arbeitseinsatz angesagt. Diesmal koordiniert von Markus Sommer und Hanna Schreiber. Außerdem dabei: Hannes und Andreas vom AKN. Das Bauprojekt dieses Mal: der Zustieg zum Felsfuß der Günzelburg. Schon auf dem Weg dorthin stellten wir im Gespräch fest, das kaum einer von uns dort schon Mal klettern war. Dementsprechend sah auch der Ist-Zustand aus. Doch zuerst hieß es Werkzeug und Material vom gut 100m entfernten Parkplatz zu schaffen. Dann inspizierten wir was zu tun war. Wir, das waren gut 10 Jugendliche oder Junggebliebene, entweder noch aktive Jugendarbeit leisten oder Jugendarbeit geleistet haben. Schon ging es mit Spaten, Schaufeln, Hacken, Meinungsverstärkern (Vorschlaghämmer) und Astschere (oder wie mancheine(r)/eine sagt Astgabel ;)) bewaffnet los. Die AKN-Jungs hatten sogar die Motorsäge aus dem Schuppen geholt. Mit Feuereifer, schnitten wir die Büsche um die Wege zurück, gruben in den Hang hinein um daraus dann mit dicken Ästen Stufen zu fertigen. Die Äste wurden Dank der Motorsäge Sekundenschnell und Millimeterpräzise zugeschnitten. Wir arbeiteten sogar mit Meterstab, ich bin mir nicht sicher, aber im Erdbau ist das vermutlich eine Seltenheit. Am frühen Vormittag stießen dann die Alpenträumer samt Jugendleiter zu uns. Sie waren extra aus Ulm mit dem Fahrrad angereist und unterstützten uns tatkräftig. So machte die Arbeit noch mehr Spaß und die Zeit verging im Flug. Um die Mittagszeit gab es dann Tee und eine Stärkung die mit Lebkuchen, Stollen und Brownies abgerundet wurde. Auch hatten wir extremes Glück mit dem Wetter, es regnete kein einziges Tröpfchen, was für Mitte November ziemlich untypisch war. Auch herrschten trotz Nebel milde Temperaturen, die es uns erlaubten im Pulli zu arbeiten. Nach der Pause war die meiste Arbeit schon getan. Auch die restlichen Arbeiten waren schnell erledigt. Das am Anfang geplante Geländerseil sollte sich als unnötig herausstellen, da es uns gelang, Stufen zu schlagen die zum Teil der Normhöhe entsprachen. Die übrig gebliebenen Äste wurden zum einen verwendet um unsere Wühlspuren zu verwischen, andererseits um bereits ausgetretene Pfade unkenntlich zu machen bzw. zu versperren. Nach erneuter Begutachtung des Getanen machte sich Zufriedenheit breit. Man kann nun wieder die Kletterrouten erreichen ohne sich bereits am Parkplatz anseilen zu müssen. Nachdem gemeinsamen Gruppenfoto und dem Aufräumen machten wir uns wieder, alle etwas eingesaut, auf den Heimweg. Insgesamt ein sehr schöner und erfolgreicher Tag. Es herrschte immer perfekte Stimmung und ein bisschen im Dreck spielen macht einfach auch Spaß… :).

 Bericht: Timo Bachhuber  Fotos: Markus Sommer