Kletterauftakt - April 2019

 Zeitraum: 05. - 07.04.2019
 Art: Kletterwochenende  Gruppen: alle

 

Auf dem Balkon der Uli-Wieland-Hütte wurde mit Blick ins Blautal noch ein bisschen gequatscht, bis es dunkel wurde und auch unsere Bäuche knurrten. Nach der traditionellen Piep-Piep-Piep Runde, fing die Kässpätzlas Schlacht an. Und es war wirklich ein Kampf mit den Spätzla... denn es blieb einiges übrig. Nachdem alle Bäuche voll waren, rüstete sich die Rasselbande für eine Wanderung in der stockfinsteren Nacht. Die Bande teilte sich wohl mehr oder weniger freiwillig auf in zwei Gruppen und traf sich erst an unserem Hauptquartier wieder. Müde gingen die Lichtlein nach und nach aus. Nur die Sterne waren für manche noch erkennbar.
Am Morgen zu später Stunde raschelten sich die Teilnehmer nach und nach aus den Schlaflagern. So auch die Leiter. Nach leckerem Frühstück, wurde ausgerüstet und versammelt. Mit Rucksäcken voll Seilen, Exen und Helmen, wurde erwartungsvoll in Gruppen eingeteilt. Es sollten der Lochfels, der Spitze Stein und die Peilerwände erforscht werden. Mit Motivation vollgepumpt machten sich die Expeditionsgruppen auf den Weg. Bei Ankunft wurden direkt die ersten Routen erklommen. Die kalten Finger und der Wind störten nicht. Mittags wurde nach den ersten Erfolgen am Fels ein ramontisches (romantisches) Essen ausgeteilt. Brot, Käs‘ und Wurst stärkte die eifrigen Kletterer zwischendurch. Als es irgendwann dann doch kalt wurde und der Wind stärker und die Arme müder, ging es zurück zum Camp. Eine Gruppe machte auf dem Weg dahin Bekanntschaft mit der Wildnis von fremden Schrebergärten und Verandas und konnte sich gerade noch ungesehen davon schleichen ;). Am Camp angekommen gab es erst mal eine weitere Kässpätzlas Schlacht. Auch das Holz wurde mit viel Spaß gehackt und gesägt. Die Kartoffeln wurden nebenher eifrig geschnippelt, so auch das Gemüse! Trotz Pfefferunfall wurde alles verputzt. Zum Nachtisch gab‘s Kässpätzla... und Marshmallows am Feuer. Es wurde noch gesungen und gespielt und anschließend müde ins Bett gefallen.
Am nächsten Morgen begrüßte uns die Sonne. Beim Frühstück wurde beschlossen, dass es wohl doch eine Kein-Bock-Gruppe geben würde. Der Rest teilte sich wieder auf und zwei weitere Expeditionsgruppen machten sich auf den Weg an den Fels. Der Fels wurde also ordentlich eingeweiht für dieses Jahr. Die Kein-Bock-Gruppe fing an die Hütte in einen akzeptablen Zustand zurück zu versetzen und hatte nebenher noch ein Haufen Spaß bei Spiel und Faulheit. Als sich nachmittags alle am Camp versammelten wurde eine weitere Kässpätzlasschlacht gefochten... ja es war noch nicht vorbei und es war immer noch was übrig. Gleichzeitig wurde das Camp vollends klarschiffgemacht, bei einer gemeinsamen Plastik-Aufheb-Aktion. Nach und nach leerte sich das Camp und auch die Radler winkten zum Abschied: „Bis zum nächsten Jahr“.

 Bericht: Hanna Schreiber
 Fotos: Benjamin Ehlers, Alex Harder, Moritz Quincke