Zum zweiten Mal in Folge verbrachte die Jugend auch diesen Sommer ein Wochenende auf der Uli-Wieland-Hütte im Blautal. Ein bunt gemischter Haufen von Kindern und Jugendlichen verbrachte gemeinsam mit ihren JugendleiterInnen drei schöne Tage am Rande der Schwäbischen Alb.
Das Wetter spielte auch dieses Mal nicht ganz wie gewünscht mit und so galt es - besonders für die JugendleiterInnen - ein spannendes Alternativprogramm zu organisieren. Zum Glück kam immer mal wieder die Sonne zum Vorschein, so dass die Erwartungen vieler TeilnehmerInnen dahingehend gestillt werden konnten, zumindest einmal draußen am Fels zu klettern. Besonders viele Kinder fieberten diesem Moment aufgeregt entgegen, da bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht jedeR natürlichen Fels beim Klettern unter den Fingern gefühlt hatte.
Die vielen großen und kleinen Regentropfen schafften es jedoch nicht uns in der Hütte zu halten. Die älteren Teilnehmer versuchten sich an regengeschütztem, dementsprechend steilem Fels, in der Großen Grotte beim (Techno-) Klettern.
Die Kindergruppe scheute sich erst recht nicht vor dem Wasser und seilte sich über die Kleine Grotte freihängend durch die Blautalwand ab. Auch diese Unternehmung war für die Kinder eine spannende und aufregende Angelegenheit, bei der so mancheR seine Grenzen erfahren und überwinden durfte. Dabei blieb kaum Zeit sich über den Regen aufzuregen und beinahe unbemerkt kehrte uns dieser den Rücken zu. Bei bester Laune, mit viel Stolz und Zufriedenheit wanderten wir glücklich zurück zur Hütte.
Auch wenn nun einige schon zum zweiten Mal bei dieser Ausfahrt dabei waren, gab es noch genug Neuland zu erkunden und zu erforschen. Längst noch nicht jeder Fleck und Fels wurde inspiziert, so dass es immer noch genug Neues kennenzulernen gibt. Und wer weiß, vielleicht trifft sich auch nächstes Jahr die gesamte Reutlinger Jugend, um eine weitere Geschichte im und vom Blautal zu schreiben.