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Dtn_altes material und jede menge dreck kam beim freilegen des dachstuhls zum vorscheinie Jugend hat eins aufs Dach bekommen!
Genauer gesagt, ein neues Dach auf den Ulmer Jugendraum. Schon seit längerer Zeit konnte man dem maroden Dach des Seelturms ansehen, dass es seine besten Jahre hinter sich hat. Die selten verbauten Dachziegel „Mönch & Nonne“ bröckelten hin und wieder Richtung Boden oder aufs Nachbar-Dach. So entschloß sich die Stadt Ulm (Besitzer des Seelturms) im Juli eine umfangreiche Dachsanierung durchzuführen.

Wer die Örtlichkeiten um den Turm kennt, weiß, dass man nur auf einer Seite ein normales Gerüst aufstellen kann. An den anderen drei Seiten wurde mit Hilfe von Wand-Ankern, langen Gerüstträgern und Auflegern an den Fenstern ein Gerüst erstellt. Da die Spitze des Seelturms ebenfalls marode war wurde das Gerüst tn_bis zur spitze wurde der seelturm mit einer aufwndigen konstruktion eingerstetbis ganz oben aufgebaut.

Mitte Juli begannen die Dachdecker mit dem Entfernen der alten Ziegel. Ein Denkmalschutz-Gutachter schaute sich den freigelegten Dachstuhl an und stellte fest, dass dieser nicht erneuert werden muss. Lediglich die Verlattung an den vier Seiten musste neu aufgelegt werden.

Nebenbei wurde festgestellt, dass sich im Laufe von Jahrzenten im Dachboden jede Menge Dreck und alte Utensilien der Jugend gesammelt hatten. Diese wurden im Rahmen der Sanierung enfernt. Vom Inneren des Seelturm kommt man über eine enge Lucke in den Dachboden welche aber die letzten Jahre nicht mehr benutzt wurde

Aus den geplanten vier Wochen Bauzeit wurden in kürzester Zeit 12 Wochen. Ende September soll das Dach fertig sein und mit dem Rückbau des Gerüstes begonnen werden.

Die Jugend freut sich über die umfangreiche Sanierung an ihrem Jugendraum und ein schönes, neues Dach. Wer will da schon neue Jugendräume jenseits der Donau? ;-)

Bericht & Fotos: Johannes Hühn

tn_die verlattung um den dachstuhl wurde an allen vier seiten erneuert